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WEICHENUMBAUTEN
Umbau der Doppelkreuzungsweiche
Bei einem grösseren Occasion Gleiskauf war auch eine der ersten Bauausführung einer Doppelkreuzungsweiche dabei. Diese ist wie sicher vielen bekannt, mittels eines Motor, einzeln steuerbar. Schon der Einbau und die Ansteuerung der Weiche mittels unserer etwa eigenen Steuerung bereitete Probleme. Doch diese sind nun mal zum Lösen da. Am Anfang leistete die Weiche einigermassen seinen Dienst, doch zeigt der Antrieb seine Schwächen. Kurzerhand haben wie Weiche durch einen neuen Typ ersetzt, aber was macht man mit einer sonst funktionierenden Weiche. Im Internet haben wir per Zufall 2 Weichenantriebe von Böhler gefunden, mit einem Umbausatz für LGB Weichen. Somit entschlossen wir uns, unsere alte Doppelkreuzungsweiche mit den beiden neuen Motoren zu neuem Leben und zu einem weiteren Einsatz zu erwecken. Doch der Umbau zeigte auch hier seine Probleme, so ist die Adapterplatte ohne weiteres anschraubbar an eine LGB Weiche, aber nur an eine einfache. Unsere Doppelkreuzungsweiche hatte die Befestigungslöcher nicht und diese mussten zuerst gebohrt werden. Da die Zungen, entgegen der neueren Ausführung, einzeln bewegt werden müsste der Antrieb einzeln auf die beiden Stellstangen verbunden werden, was durch feine Drähte ohne weiteres gemacht werden kann. Die Weiche wurde dann eingebaut und hat seither ohne Probleme ihren Dienst versehen. Die Umsteuerung der Weiche geschieht nun Seitenselektiv und durch den Antrieb gemächlicher als bei den LGB Antrieben.
Die Weichenstörung 1
Immer wieder ist es vorgekommen, dass die Loks und Wagen bei derselben Weiche entgleisten. Bei näherer Betrachtung stellten wir fest, dass die Loks zum Aufklettern an der Weichenspitzte neigten. Was zuerst für uns sonnenklar war, weil die Strecke die zu dieser Weiche führt in der Kurve liegt und dazu noch eine Steigung aufweist. Die Erste Diagnose: Durch die Last am Zughaken der Lokomotive stellen sich die Motordrehgestelle in Fahrrichtung vorne auf, so dass dies zum Klettern führen könnte. Aber weit verfehlt. Durch manuelle Entlastung des Drehgestelles entstand dasselbe Ergebnis. Also wurde die Weiche genauer unter die Lupe genommen. Feststellung: Die Weichenzunge liegt nicht ganz in der Endlage und weist einen geringen Spalt auf. Dieser Spalt reichte aus um die Lok zum Entgleisen zu bringen. Weil die Kurve nach rechts dreht und die Spurkränze links an der Schiene reiben wurde die Weiche richtig aufgeschnitten wenn die Weichenlage Rechts ist. Als erstes dachten wir an Verschmutzung zwischen den Schienen, aber Fehlanzeige. Also musste es der Antrieb sein. Kurzerhand demontierten wir den Antrieb und die Weiche funktionierte einwandfrei. Erneut wurde der Antrieb montiert und die Weichenzunge klemmte in den letzten Millimeter wieder. Diagnose 2: Die Weiche hat keine Gelenkzunge und ist beim Herzstück gelagert. Dies ergibt eine Kreisbewegung an der Stellstange an der die Zungen befestigt sind. Da der EPL Antrieb eine Gerade Bewegung aufweist und nicht dem Bogen der Weichenzunge folgt, tritt im Endbereich ein Verklemmen der Zahnstange im Motorgetriebe auf. Fehlerbehebung: An den Befestigungslaschen des Antriebes ist mit einer Feile bis zum Befestigungsloch Material abgetragen worden um ein Verschieben des Motors in Längsrichtung zu erreichen. Bei den Schwellen wo der Antrieb festgeschraubt wird, sind Schlitzlöcher mit einem Bohrer entstanden. Somit lässt sich nun den Antrieb um 1-2 mm versetzt, in Richtung der Weichenspitze, montieren und die Weiche funktioniert nun einwandfrei.
Die Weichenstörung 2
Da wir Gleismaterial aus verschiedenen Bauepochen eingebaut haben, haben wir uns am Anfang nicht immer gewunderet wenn ab und zu ein Zug entgelsit ist, doch mit der Zeit nervt sowas immer mehr. Bei einenm Herstellen on Gleismaterial entdeckten wir Umbausätze für LGB Weichen. Aus diesm Grund haben wir unserer Weichen genauer unter die LUpe genommen. Und mussten feststellen dass bei verschiedenen Wagen die immer aus den Schienen sprangen, die Achse auf dem Herzstück aufläuft. Die Nachkontrolle des Radstandes zeigten ein paar differenzen, doch wollten wir schlussendlich nicht alle Räder kontrollieren resp ausstauschen, so dass wir die Umbausätze bestellen und sogleich eine Weiche umbauten. Wir können dies nur empfehlen, da auch noch ein weiteres Problemschen reduzieren lässt, nähmlich dass der Schleifkontakt beim Herzstück einen Kurzschluss verursacht.