Gartenbahn Toffeholz


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Abstellbahnhof

Rund um die Anlage

Der Abstellbahnhof

Eine Gartenbahn braucht auch ein Abstellbahnhof mit genügend Gleise. Die Garage, die gleich an das Gelände anliegt wo die Anlage entsteht ist natürlich das A und O für einen Abstellbahnhof einzurichten. Nach kurzer Planung sind wir zum Entschluss gekommen, dass ein Schattenbahnhof mit mehreren Gleisen und Stockwerken entstehen muss. Aus Platzgründen können keine Gleiswendel gebaut werden und wir dachten über einen Lift nach der alle Stockwerke verbinden kann.
Weil die Konstruktion noch nicht ausgefeilt und reif war für die Ausführung, mussten für die Wagen die Tunnel herhalten, die ja bekanntlich mit Verschlussdeckeln geschlossen werden können. Die Loks hingegen verbrachten die ungenutzte Zeit in den Kartons. Während zwei Jahren reifte die Entwicklung der Liftanlage und draussen im Gelände sind die Gleise bis zur Garageneinfahrt vorgedrungen und der Durchstich in die Garage stand bevor.

An der Längsseite entlang entstanden Abstellgleise die vor allem für die Loks dienen sollten, sowie auf 2 Ebenen die Abzweigungen für die Gleise die Quer in der Garage eingerichtet wurden.

Leider zeigte uns die über 40 jährige ihre Tücken beim Aufbau der Abstellgleise. Mit Hilfe von Laserwasserwagen und Ausmessungen wurden Gestellstangen, die man im Baumarkt kaufen kann, an die Wand gedübelt. An einigen Stellen musste fast 2cm unterlegt werden damit die Stangen und später das Gleis im Blei sind.

Auf der untersten Ebene der Quergleise haben wir in das vorderste Gleis noch eine absetzbare Gleiswendel angebaut, so lassen sich die Züge wenden und rückwärts in die verschieden Gleis versorgen, oder der Wendel kann auch im laufenden Betrieb als Kehrschlaufe benutzt werden.

Die Anlage kann noch mit einem weiteren Querbahnhof ausgebaut werden, sofern der Bedarf dazu entsteht. Der unterste Querbahnhof ist so ausgelegt dass das Garage immer noch seinen Zweck erfüllen kann und ein Auto abgestellt werden kann.

Später soll wie im Artikel Testanlage beschrieben, in der Abstellanlage auch die Testanlage eingebaut werden.

Die Liftanlage

Ein Elektrogetriebemotor von einem Seilzug aus dem Baumarkt dient als Hauptantrieb. Über eine Kette werden zwei Kugelgelagerte Trapezgewindestangen 18x4 mm, die Senkrecht in einem U-Profil geschützt in Drehung gebracht werden, angetrieben. Pro Gewindestange laufen zwei Muttern mit die an eine Konsole befestigt sind und gleich die Auflage für das Gleis bildet.
Mit einer Elektrischen Steuerung kann an jedem erreichten Stockwerk automatisch angehalten werden, so dass die Züge problemlos in eine andere Ebene einfahren können. Natürlich ist die Liftanlage gegen Losfahren von Loks elektrisch gesichert, wenn kein Anschluss an ein Gleis besteht. Der Abstellbahnhof besteht aus 6 Stockwerken, wobei das 4. und 5 aus vier Gleisen und die restlichen aus je einem Gleis bestehen. Auf der Ebene 4 ist auch das Ein – und Ausfahrgleis für die Gartenanlage.
Zur genauen Positionierung wurde an jedem Tablau ein Stift montiert, damit man mittels eines Mircoschalters am Lift dieser genau eingestellt wird. Ausserdem wurd je ein Schlitz in jedem Tablau eingefräst, dieser dient dort, mit einem Reedkontakt, zur Einspeisung des zugehörigen Gleises mit Fahrstrom.
Zur Betriebssicherheit wurde die Weich im Einfahrbereich so angesteuert, dass diese nur bei vorhandenem Tablar umgesteuert wird.

In einer späteren Phase wird die Testanlage in das Tablar des Liftes eingebaut, damit direkt von der Anlage zum Programmiergleis und umgekehrt gefahren werden kann, aber auch das ein Ausprobieren der Einstellungen ohne hin und her Transportieren der Loks stattfinden kann.

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